Stress

Eines der schädlichsten Gifte für unseren Körper produzieren wir selbst: Stress

Eine Studie des wissenschaftlichen Instituts der AOK hat ergeben, dass die Zahl der psychischen Erkrankungen seit 1994 um 88 Prozent gestiegen ist. Schon jetzt sind psychische Erkrankungen, die auf übermäßigen Stress zurückzuführen sind, der häufigste Grund für Frühverrentungen.

Die Natur stellt uns einen Überlebensmechanismus zur Verfügung, mit dem wir in Stresssituationen schnell reagieren können. Dabei werden Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol ausgeschüttet. Der Organismus läuft dann zur Höchstform auf.

Dieser Prozess wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert, in diesem Falle vom Sympathikus. Ist dieser aktiviert, steigt die Herzfrequenz, die Pupillen weiten sich und der Stoffwechsel fährt herunter. Es werden quasi alle Körperfunktionen gepusht, die uns leistungsfähiger machen, und alle Funktionen gedrosselt, die für Entspannung sorgen. Allerdings werden heute die mobilisierten Kräfte nicht mehr in Form von Bewegung umgesetzt, wie es früher z. B. bei Jägern in der Not nötig war. So entsteht im Körper ein Energiestau. Messbar ist dieser zum Beispiel durch einen erhöhten Cortisol-spiegel im Blut, einen ständig erhöhten Herzschlag oder Blutdruck.

Stresshormone produzieren Säuren im Körper.

Die richtige Atmung oder Meditationsübungen stellen eine Möglichkeit dar, den Gegenspieler, den Parasympathikus zu aktivieren. Dabei muss man allerdings nicht im Schneidersitz sitzen, vor allem wenn es einem unangenehm ist, man kann sich einfach auf den Boden legen (vielleicht auch draußen in der Natur) und einfach mal entspannen. Oder man betrachtet aufmerksam den Sonnenuntergang! Wichtig ist es anzufangen!!!

Beginne mit Kleinigkeiten, die man gut in den Alltag integrieren kann!