Magnetfeldtherapiie

Dass die Elektromagnetfeld-Therapie, die Urkraft des Magnetismus auch auf Pflanzen eine große Wirkung ausübt, konnten russische Wissenschaftler bereits mit einem Großversuch belegen. So wurde ein großes Sonnenblumenfeld in zwei Hälften geteilt, wobei die eine Seite mit normalem Wasser gegossen wurde, und die andere mit magnetisiertem Wasser.

Bereits nach wenigen Wochen waren die Pflanzen der "magnetischen Hälfte" rund um ein Drittel höher und von prächtigerem Wuchs. Die Untersuchung der Wasserstruktur unter dem Elektronenmikroskop ergab, dass die Kalkkristalle des magnetisierten Wassers nur einen Bruchteil der Größe hatten wie die des unbehandelten Wassers. So konnte die Versorgung in den feinen Kapillargefäßen der Pflanze viel besser funktionieren.

Auch wir Menschen funktionieren mit einem sehr feinen Kapillarsystem, wenn auch mit einem viel komplexeren als das der Pflanzen.

Natürliche Magnetfelder

Das natürliche Erdmagnetfeld war schon vorhanden, bevor es überhaupt Lebewesen auf der Erde gab. Je nach Stand von Sonne und Mond wird die Erde in ihrer Drehung gebremst oder auch beschleunigt, wodurch zwischen der Erdkruste und dem eisenhaltigen, flüssigen Kern durch die unterschiedliche Drehgeschwindigkeit der so genannte Dynamoeffekt entsteht.

Ohne das Erdmagnetfeld wäre jedoch kein Leben auf der Erde möglich: Für Menschen, Tiere und Pflanzen ist das Erdmagnetfeld so wichtig wie der Sauerstoff zum Atmen. Es schützt uns unter anderem vor schädlicher atmosphärischer Strahlung aus dem Weltraum und dient vielen Lebewesen z.B. auch zur Orientierung. Zugvögel benutzen winzige magnetische Kristalle im Schnabel, um Ihren Weg zu finden. Auch Wale, Bienen und Ameisen orientieren sich anhand der magnetischen Feldlinien.

Historische Entwicklung der Magnetfeldtherapie

Die Anwendung von Magneten in der Heilkunde ist nicht neu. Schon sehr früh wusste man von den Wirkungen der elektromagnetischen Felder auf den Menschen. Etwa 2.000 Jahre vor der Ausübung der Akupunktur - also vor ca. 6.000 Jahren - baute man in China natürliches Magnetitgestein in die Schuhe ein. Durch die Bewegung beim Gehen konnten so elektrische Wirbelströme in das Gewebe induziert werden, wovon man sich Hilfe bei Gicht versprach. Auch Hippokrates benutzte Magnetsteine zu Heilzwecken und Paracelsus machte das Heilen mit Magneten zu einem festen Bestandteil seiner medizinischen Praxis.

In den 60er- und 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts begann auch die Schulmedizin die Magnetfeldtherapie und ihre Heilwirkungen einzusetzen. Die damals neue Erscheinung "Weltraumkrankheit" war der Anstoß für Wissenschaftler, Biologen und Mediziner, genauer zu forschen, und man begann sich interdisziplinär - also auf verschiedensten Ebenen - mit dem Thema intensiv auseinander zusetzen. Die Grundlagen für die heutige Anwendung in der Magnetfeldtherapie wurden so geschaffen.

 

Wirkungen der Magnetfeldtherapie:

Regenerierung der Körperzellen

Aktivierung des Immunsystems

Steigerung von Leistung und Wohlbefinden

Vertreter der Magnetfeldtherapie empfehlen dieses Verfahren insbesondere zur Behandlung von Entzündungen und Schmerzen sowie als unterstützende Therapie bei Wund- und Knochenverletzungen.

 

Anwendungsgebiete der Magnetfeldtherapie sind unter anderem:

Stärkung des Immunsystems bei Infekten und Allergien

Verbesserung der Knochen- und Knorpelstruktur

Wirbelsäulenerkrankungen

Poliomyelitis (sog. Kinderlähmung)

Migräne und andere Kopfschmerzen

Aktivierung des Hormonhaushalts

Rheuma

Regelschmerzen

Störungen des Blutdrucks

Möglicherweise eignet sich die Magnetfeldtherapie auch zur Behandlung von Durchblutungsstörungen und Stoffwechselstörungen (z.B. bei Gicht und Diabetes mellitus).

Auch Bronchitis, Asthma bronchiale, Schwindel und Tinnitus sollen laut Befürwortern auf eine Behandlung mit der Magnetfeldtherapie ansprechen.

Da die Wirkung dieser Behandlung wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Magnetfeldtherapie nicht. Auch private Krankenkassen erstatten nur selten die Behandlungsgebühr.