Earthing

Earthing – Verbinden Sie sich mit der Erde

Earthing verleiht uns die natürliche Energie der Erde

Unsere Erde ist ein wunderbarer Planet – voller Schönheit und Faszination. Neben all den Dingen, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können, schenkt die Erde uns auch Vieles, das wir weder sehen, riechen, fühlen noch hören können: Heilsame Energien. So ist die elektrische Ladung der Erde für unseren Körper sehr wichtig und entscheidet mit, wie wir uns fühlen. Die Erdladung ist negativ – was aber nicht heisst, dass sie schlecht ist, sondern dass sie voller freier negativ geladener Elektronen ist und somit eine negative Ladung aufweist.

Dies ist etwa vergleichbar mit dem Minus-Pol einer Batterie. Hat man nun einen direkten und vor allem elektrisch leitfähigen Kontakt zur Erde, kann der Körper die so heilsamen freien Elektronen der Erde aufnehmen. Meist aber haben wir keinen direkten Kontakt mehr zur Erde. Wir tragen Schuhe, schlafen in Betten und sitzen auf Stühlen oder in Autos. Nirgendwo ist der Kontakt zur Erde da. Wir haben uns von unserem eigenen Planeten getrennt und tun alles, um den Kontakt zu ihm zu unterbinden.

Wenn wir nun die Verbindung mit der Erde wieder herstellen, dann nennt man das „Earthing“ oder „Grounding“ – oder zu Deutsch „heilendes Erden“. Das Energiefeld der Erde verhindert sodann jegliche statische Aufladung des Körpers, verbindet uns mit den natürlichen Rhythmen der Erde und schützt uns vor der positiv geladenen Erdatmosphäre. Der wichtigste Wirk-Mechanismus des Erdens dürfte die Verhinderung von Schäden durch freie Radikale sein.

Heilendes Erden beseitigt frei Radikale im Körper

Ständig ist unser Körper sogenannten freien Radikalen ausgesetzt. Im Grunde sind freie Radikale nicht schlecht. Sie entstehen als natürliches Produkt beispielsweise während der Atmung oder bei körperlicher Betätigung. Der Körper kann sie problemlos neutralisieren – und das Problem ist gebannt.

Stress aber, Umweltgifte, schlechte Ernährung und Drogen (Rauchen, Alkohol, Zucker) sorgen für einen so hohen Überschuss an freien Radikalen, dass der Körper damit nicht mehr fertig wird. Freie Radikale sind schädliche und aggressive Moleküle, denen ein Elektron fehlt. Sie wandern durch den Körper und versuchen nun, fremden Molekülen (z. B. Bestandteilen der Zellmembran) ein Elektron zu entreissen, um ihre elektrische Spannung wieder auszugleichen. Dabei beschädigen sie Zellen und Gewebe, was wiederum zu allerlei Krankheiten führen kann, wie etwa zu chronischen Entzündungen und Schmerzen, Erschöpfung, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, vorzeitiger Alterung und vielen mehr.

Wenn die Ladung der Erde aber negativ ist, dann bedeutet das: Die Erde hält für uns die Lösung gegen freie Radikale bereit: Sie versorgt den Körper mit einer Vielzahl an ungebundenen Elektronen. Die freien Radikale können sich nun an diesen Elektronen bedienen ohne unsere Zellen zu beschädigen und werden dadurch neutralisiert, also unschädlich gemacht.

Die Elektronen unserer Erde wirken somit wie Antioxidantien, was auch in einer wissenschaftlichen Studie (2007, Journal für alternative and komplementäre Medizin)bestätigt wurde.

Natürlich liefern auch eine gesunde vitalstoffreiche Ernährung oder der Einsatz ätherischer Öle reichlich Antioxidantien, doch fehlt hier der Sofort-Effekt des Earthings. Denn heilendes Erden kann so manchen akuten Schmerz oder andere akuten Beschwerden schnell und wirkungsvoll lindern oder gar ganz beseitigen. Natürlich schenkt das Earthing auch langfristige Vorteile. Es kann ganz allgemein die Gesundheit verbessern oder diese im Laufe der Zeit wieder herstellen.

Mit Earthing das Kraftfeld der Erde nutzen

In früheren Zeiten spielte sich ein Grossteil des Lebens draussen ab: Der Mensch hatte praktisch ständig Kontakt zur Erde. Er sass auf dem Erdboden, während er das Essen zubereitete oder es verspeiste. Er schlief auf der Erde. Und auch beim täglichen Gehen oder Laufen kam er ständig in den Genuss der Heilkraft unseres Planeten, gab es doch noch keine Schuhe aus Plastik oder mit Gummi-Sohlen, die elektrisch nicht leitfähig sind. Stattdessen ging man barfuss oder trug allenfalls Schuhwerk aus Leder, das im trockenen Zustand zwar nur bedingt leitfähig ist, im nassen Zustand aber einen Austausch der Elektronen zulässt. Und im feuchten Gras, bei Regen, im Winter und in der Morgen- und Abenddämmerung waren die Schuhe früher schnell durchnässt und somit leitfähig.

Heute spielt sich unser Leben zunehmend in geschlossenen Räumen ab – abgeschirmt durch Holz- oder Plastikböden. Selbst die Aussenwände unserer Häuser sind zunehmend in nicht-leitende Wärmedämmungen aus Plastik gehüllt. Wir schlafen auf erhöhten Betten, die aus isolierenden Materialien, wie etwa Holz gefertigt sind.

Wenn wir dann einmal draussen in der freien Natur sind, gehen wir mit Schuhen, die jeglichen elektrischen Kontakt zur Erde unterbinden. Wir sitzen auf Picknick-Decken aus Kunststoffgeweben, und selbst wenn wir uns ausnahmsweise einmal direkt auf die Erde setzen, besteht unsere Kleidung meist ebenfalls zu einem hohen Anteil aus nicht-leitfähiger Kunstfaser. Wir schneiden uns also selbst von der Energieversorgung und dem heilenden Elektronenfluss der Erde ab.

Earthing: Barfuss gehen

Barfuss gehen ist die einfachste Art, uns wieder mit der heilenden Energie der Erde zu verbinden. Dabei ist es egal, ob wir auf einer Wiese, am Strand, auf Beton oder auf dem Gehweg gehen, denn sie alle sind elektrisch leitfähig, verbinden uns daher mit dem Energiefeld der Erde und versorgen uns mit freien Elektronen.

Wann immer Sie können, sollten Sie also Ihre Schuhe ausziehen und Hautkontakt mit unserem wunderbaren Planeten herstellen. Diese „Elektronentherapie“ ist fast überall möglich und völlig kostenfrei! Viele alte Techniken zur Stärkung des Körpers nutzen das Wissen um die heilenden Eigenschaften unserer Erde: So werden etwa Yoga, Tai-Chi und Qi Gong traditionell im Freien und ohne Schuhe durchgeführt.